4 Tipps für dein Auslandssemester


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ein Beitrag von Ayleen Over · erstmals erschienen im Campuskater 2

Ayleen hat ein Semester in Spanien – genauer gesagt in Granada – studiert. Welche Erfahrungen ihr bei einem erfolgreichen Start geholfen haben und was ihr lieber vermeiden solltet, teilt sie hier.

Setze dich mit deinen Zielen und Vorstellungen auseinander
Es hilft ungemein, sich eine Minute – oder auch zwei – hinzusetzen und sich zu über- legen, „Wo sehe ich mich eigentlich?“. Im nächsten Schritt wäre es dann wichtig, sich zu überlegen, „Was sollte/will ich dafür noch lernen?“. Eine Sprache zum Beispiel. Oder einfach etwas über die Kultur, die Leute, die Politik des Landes.

Fristen
Man sollte nicht nur wissen, wann die nächste Klausur ansteht und wann die Hausarbeit abgegeben werden muss. Auch die Frist für die Bewerbung sollte man sich eintragen. Diese liegt meist im Februar, sowohl für das kommende Winter- als auch Sommersemester im folgenden Jahr. Es wäre sehr ärgerlich, wenn man diese am Ende verpasst.

Infiormationen zu den Unis sammeln
Im dritten Schritt – kommen wir zur Information – öffnet man die Seite des International Office oder des Auslansbüros seines Fachbereichs und gibt sich die geballte Ladung an Information, die es dort gibt.

Erasmus ist die beliebteste Möglichkeit, aber nicht die einzige. Welche für einen die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab; meiner Einschätzung nach vor allem von den Finanzen.

Das International Office bietet jedes Semester Infoveranstaltungen und natürlich auch Sprechstunden an. Nehmt diese auf jeden Fall wahr, auch wenn ihr euch schon recht sicher seid, über welche Form ihr ins Ausland gehen möchtet. Es können sich immer Fragen ergeben oder Informatuonen angesprochen werden, von denen ihr vorher bestimmt noch nicht wusstet.

Ein weiterer Schritt ist natürlich, sich die verschiedenen Partnerunis anzuschauen. Denn davon hat die Uni Osnabrück einige, aber nicht jede kann man einfach so auswählen. Neben verschiedenen Kategorien wie Fachbereichskooperationen haben die Universitäten auch verschiedene Anforderungen, vor allem sprachliche Niveaus. Solltet ihr schon eine Uni im Auge haben und feststellen, dass euer Sprachniveau nicht reicht, fragt auf jeden Fall nach, ob ihr an der Universität im Gastland noch einen Sprachkurs absolvieren könnt oder schreibt euch im Sprachenzentrum ein, wenn ihr noch ein Semester Zeit habt.

Euer Fachbereich sollte auch eine Liste mit den Kooperationen im Erasmus-Programm haben. In dieser Liste stehen die Anforderungen, die die Partneruniversität stellt; manchmal steht dort auch, wenn eine Partnerschaft noch in Klärung ist. Wie für alles gilt: Schaut euch die Liste früh genug an, aber plant immer Plan B und C ein. Diese müsst ihr am Ende sowieso angeben, aber es kann vorkommen, dass man sich auf eine Uni fixiert und die Partnerschaft am Ende gar nicht verlängert wird.

Bewerbung
Jetzt wird es ernst: Es kommt zur Bewerbung. Den Link dazu solltet ihr ebenfalls auf der Seite des Auslandsbüros eures Fachbereichs finden. Dort stehen auch alle Unterlagen, die ihr schicken müsst, sowie Hinweise zum Bewerbungsverfahren an sich. Macht die Bewerbung besser in Ruhe und so früh, wie es geht.